Als gelernte Hundecoiffeuse trimme ich
nicht nur meine eigenen Terrier.
Seit über 30 Jahren biete ich meine
Dienste auch für andere Rassen an.
Zu meinen treuen Kunden
zählen nicht nur Vertreter der
Rassehunde.
In den letzten Jahren haben sich auch viele Mischlinge, Katzen, Meerschweinchen,
Kaninchen und sogar ein Papagei ein Stelldichein gegeben.
Nebst Baden - Trimmen - Scheren wird auch auf die Pflege der Ohren, Zähne und
Krallen grossen Wert
gelegt.
Diese dient nicht nur der Schönheit sondern auch der Gesundheit
unserer Lieblinge.
Kleine und grössere Kunden
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Vor allem das Trimmen ist in letzter Zeit aus unerfindlichen Gründen in Verruf
gekommen. Die Kunst des fachgerechten Trimmens ist leider für viele, auch
sogenannte Fachleute, ein Buch mit sieben Siegeln. Anstatt diese Wissenslücke
zu füllen, ist es einfacher zu behaupten, dass das Trimmen für die Hunde
schmerzhaft ja sogar eine Qual sei. Manche gehen sogar so weit zu fordern, dass
das Trimmen verboten werden müsse.
Meiner Meinung nach sind
solche Äusserungen unverantwortlich.
Schliesslich verlangt auch niemand das Bürsten abzuschaffen nur weil der kleine
Liebling nichts davon hält, insbesondere wenn er verfilzt ist. Das Ausfilzen
ist im Gegensatz zum Trimmen für die Tiere manchmal wirklich mit Schmerz
verbunden.
Das Trimmen bedeutet nichts anderes als loses abgestorbenes Haar auszuzupfen.
Für das neu zu wachsen beginnende Fell ist es wichtig das diese alte Schicht
entfernt wird. Nur so hat es genügend Sauerstoff und wird nicht erdrückt. Ich
darf doch wohl voraussetzen, dass jeder weiss wie wichtig ein gesundes Fell für
unsere Hunde ist.
Ich kann nur hoffen, dass sich
alle Gegner vom Sinn des Trimmens überzeugen lassen. Diese Art der Fellpflege,
wenn fachgerecht durchgeführt, ist überhaupt nicht schmerzhaft und wichtig
für das Wohl unserer rauhhaarigen Vierbeiner.